2 November 2011 - 20:30

Syriens Opposition hat die Initiative der Arabischen Liga(AL) zur Lösung des Konflikts abgelehnt.

Wie die Führung der Oppositionskräfte laut arabischen Medien mitteilte, werde sie keinen Dialog mit dem offiziellen Damaskus aufnehmen, „solange die jetzige Regierung in Syrien nicht beseitigt ist“. „Eine Zustimmung des Regimes in Damaskus zur Initiative der Arabischen Liga führt nicht zur Einstellung der Gewalt im Lande“, hieß es.

Zur Bestätigung dieser Behauptung verwies die Opposition auf Informationen, laut denen drei Demonstrationsteilnehmer bei Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften in der syrischen Stadt Homs am Donnerstag, also knapp einen Tag nach der offiziellen Zustimmung von Damaskus für den Friedensplan der panarabischen Organisation, getötet worden seien.

Damaskus hatte der Initiative der Arabischen Liga zugestimmt, laut der alle Panzertruppen aus den Städten abgezogen und alle bisher verhafteten Protestteilnehmer freigelassen werden sollen. Darüber hinaus soll Vertretern der Arabischen Liga und den Medien Bewegungsfreiheit im Lande gesichert werden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen laut der Arabischen Liga „zur Einstellung der Gewalt im Lande sowie zur Verhinderung einer ausländischen Einmischung in die Angelegenheiten Syriens beitragen“.